Lasst uns gemein­sam die Mens­trua­ti­ons­welt revolutionieren!

Vul­vani ist die digi­tale Bil­dungs­platt­form rund um Mens­trua­tion, Zyklus­ge­sund­heit und Sexua­li­tät. Durch inter­ak­tive Online-Kurse, unse­rem Online-Maga­zin sowie Social-Media-Kanäle kön­nen Men­schen unkom­pli­ziert und spie­le­risch Wis­sens­lü­cken über den weib­li­chen Kör­per schlie­ßen. Wir wol­len Impulse geben, die dazu anre­gen, den Sta­tus quo zu hin­ter­fra­gen, anstatt uni­ver­selle Lösun­gen zu präsentieren.

Vision

Unsere Vision ist es, dass jeder Mensch die Mög­lich­keit hat, mehr über den eige­nen Kör­per zu ler­nen. Das Ziel von Vul­vani ist es, Tabu­the­men durch unter­halt­same Bil­dung zu nor­ma­li­sie­ren, um Men­schen zu stär­ken und inklu­sive Gesell­schaf­ten zu schaffen.

Vul­vani soll die glo­bale Anlauf­stelle für Wis­sen und Bil­dung rund um den (weib­li­chen) Kör­per wer­den. Wir sind ein zen­tra­ler Kno­ten­punkt, an dem viele ver­schie­dene Stim­men hör­bar und sicht­bar wer­den und ihr Wis­sen tei­len. Jede Per­son sollte die Chance bekom­men, mehr über den eige­nen Kör­per zu erfahren.

YouTube video

Unsere Story

Wir sind Britta und Jamin. Gemein­sam haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Wahr­neh­mung der Mens­trua­tion in der Gesell­schaft zu ent­kramp­fen sowie die tat­säch­li­che Mens­trua­tion aller men­stru­ie­ren­den Men­schen so ange­nehm, ein­fach und nach­hal­tig wie mög­lich zu gestal­ten.
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Britta hat sich schon früh mit dem Thema beschäf­tigt, wenn auch eher unfrei­wil­lig. Mit 13 Jah­ren hat sie das erste Mal ihre Mens­trua­tion bekom­men, in einem Ber­li­ner Kino und fernab der Hei­mat. Sie war weder dar­auf vor­be­rei­tet noch hatte sie jeman­den, dem/der sie sich anver­trauen konnte. Und das nicht etwa, weil nie­mand bei ihr war, son­dern viel­mehr weil ihr das Thema so unan­ge­nehm gewe­sen ist, dass sie es lie­ber ganz für sich behal­ten hat.

Britta zieht es immer mal wie­der für ein paar Monate ins Aus­land, so dass sie bereits viel Erfah­rung sam­meln konnte, wie in ver­schie­de­nen Län­dern die­ser Erde men­stru­iert wird: von Plas­tik­ein­führ­hül­sen für Tam­pons in den USA bis hin zu selbst­ge­näh­ten, in Kräu­tern ein­ge­leg­ten und an Voll­mond­ta­gen gewa­sche­nen Stoff­bin­den in Zen­tral­ame­rika. Damals fand sie das alles noch sehr befremd­lich und hat sich sogar die bewähr­ten deut­schen Tam­pons hin­ter­her schi­cken las­sen. Heute ist sie selbst die ‘Kräu­ter­tante’ mit den Stoff­sli­pein­la­gen und möchte am liebs­ten allen vom freien Men­stru­ie­ren erzählen.

It’s a match! 

Zwei Fin­ger­s­wi­pes nach rechts haben dazu geführt, dass sich Britta und Jamin gefun­den haben. Jamin war direkt begeis­tert von Brit­tas Idee die Mens­trua­ti­ons­the­ma­tik stär­ker in die Öffent­lich­keit zu tra­gen und so über­leg­ten beide nicht lang, dass sie gemein­sam ihren Bei­trag leis­ten wol­len – Vul­vani war gebo­ren. Als erfah­re­ner Grün­der küm­mert sich Jamin bei Vul­vani darum, dass von Finan­zen über IT alles rei­bungs­los läuft. Er macht außer­dem die wun­der­schö­nen Fotos für uns und hält Britta den Rücken frei, damit sie sich voll und ganz auf die inhalt­li­che Kon­zep­tion und Mis­sion von Vul­vani kon­zen­trie­ren kann. Sie recher­chiert, schreibt und kon­zi­piert alle Inhalte – von Social Media über Blog­bei­träge bis hin zu den inno­va­ti­ven Online-Kur­sen. Britta betreut außer­dem die Vul­vani-Com­mu­nity.

Das Pro­jekt star­tete im Okto­ber 2019. In den dar­auf­fol­gen­den Mona­ten zie­hen sie sich zurück nach Süd­ame­rika und kon­zen­trie­ren sich ganz auf Vul­vani und die Ver­wirk­li­chung der Ideen und Ziele. Ihre Wahl­hei­mat ist und bleibt aber das nord­deut­sche Ham­burg. Wer Lust auf mehr ‚harte’ Fak­ten hat, kann sich gerne auf Lin­kedIn (Links wei­ter unten) mit den bei­den ver­net­zen oder durch ihre Lebens­läufe stöbern!

‘I stand on the sacri­fices of a mil­lion women before me thin­king: What can I do to make this moun­tain tal­ler so the women after me can see farther?’

Rupi Kaur (Legacy)

Britta

Britta

Co-Foun­de­rin

Per­sön­li­che Moti­va­tion
Selbst als auf­ge­klärte Frau habe ich mich erst in den letz­ten Jah­ren inten­si­ver und vor allem auch bewuss­ter mit mei­ner eige­nen Mens­trua­tion aus­ein­an­der­ge­setzt. Aus­lö­ser waren hier­für län­gere Aus­lands­auf­ent­halte in Zen­tral­ame­rika, wo der Zugang zu Mens­trua­ti­ons­pro­duk­ten nicht immer gewähr­leis­tet war. Ich habe dadurch meine eige­nen Vor­ge­hens­wei­sen kri­tisch hin­ter­fragt, neue Metho­den aus­pro­biert und begon­nen offe­ner mit Men­schen in mei­nem Umfeld über Mens­trua­tion zu spre­chen. Diese Gesprä­che und die dar­aus resul­tie­rende Erkennt­nis über die Unkennt­nis von Alter­na­ti­ven in einer ver­meint­lich gebil­de­ten und offe­nen Gesell­schaft haben mich zum Nach­den­ken ange­regt und in mir das Inter­esse geweckt, mich inten­si­ver mit dem Thema zu beschäf­ti­gen und etwas zu ver­än­dern. Denn ich finde es wich­tig, dass spe­zi­fi­sche The­men wie Mens­trua­tion eine laute Stimme bekom­men und Geschlech­ter­fra­gen dadurch in den Vor­der­grund öffent­li­cher Dis­kurse rücken.
Durch Vul­vani möchte ich, Vor­ur­teile gegen­über der Mens­trua­tion durch Auf­klä­rung abbauen, den gesell­schaft­li­chen Aus­tausch über das Thema lang­fris­tig för­dern und somit einen Bei­trag zu einer gerech­te­ren Welt leis­ten. Ich wün­sche mir, dass Vul­vani ein Bei­spiel dafür wird, wie wir uns für die natür­li­chen Bedürf­nisse und die Stär­kung aller men­stru­ie­ren­den Men­schen ein­set­zen können.

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Jamin

Jamin

Co-Foun­der

Per­sön­li­che Moti­va­tion
Meine Stär­ken lie­gen im Vor­an­trei­ben von Ideen und Visio­nen, nicht im Erken­nen gesell­schaft­li­cher und poli­ti­scher Pro­bleme. Das heißt jedoch nicht, dass ich Pro­bleme nicht erkenne, wenn sie mir gezeigt wer­den. Ich möchte meine Zeit und Erfah­rung in Pro­jekte inves­tie­ren, die den Men­schen ein bes­se­res, schö­ne­res und wür­de­vol­le­res Leben ermög­li­chen. Britta hat genau hier ein lange Zeit unbe­ach­te­tes Pro­blem erkannt, sodass wir unsere jewei­li­gen Stär­ken per­fekt ein­brin­gen kön­nen.
Als Mann und nicht men­stru­ie­ren­der Mensch hat man mit dem Thema Mens­trua­tion gene­rell sehr wenig Berüh­rungs­punkte. Viel­mehr wird die Erd­beer­wo­che als Zeit gese­hen, in der die Frau lau­ni­scher bzw. emo­ti­ons­ge­la­de­ner ist, Schmer­zen hat und man als Mann “nicht ran” kann. Ich bin ein sehr inter­es­sier­ter Mensch und habe keine Scheu auch ver­meint­li­che Tabu­the­men offen aus­zu­spre­chen. Die vie­len Gesprä­che mit Britta haben mir gezeigt, vor wie vie­len Her­aus­for­de­run­gen knapp 50% der Mensch­heit jeden Monat erneut ste­hen und dass es hier noch viel Auf­klä­rungs­be­darf gibt, wenn man erst mal weiß, wie ein­fach und unkom­pli­ziert man seine* Mens­trua­tion gestal­ten kann. Ich habe Britta ermu­tigt, dass wir etwas gemein­sa­mes in dem Bereich begin­nen soll­ten und kurze Zeit spä­ter war Vul­vani geboren.

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