Regel­schmer­zen natür­lich lin­dern: Eine Frage des Mindset?

von Britta
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Die Peri­ode und damit ver­bun­de­nen Beschwer­den sind in unse­rer Gesell­schaft nicht will­kom­men. Wir sol­len jeden Tag gleich per­fekt funk­tio­nie­ren. Die Peri­ode soll unsicht­bar gemacht wer­den, was auch eine Tabui­sie­rung der Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den mit sich bringt. Oft ist der Griff zu einer Schmerz­ta­blette wäh­rend der Peri­ode ganz selbst­ver­ständ­lich und bringt schnell die gewünschte Schmerz­lin­de­rung mit sich. Doch neben der Ein­nahme von Medi­ka­men­ten gibt es auch andere, natür­li­che Mit­tel gegen Regel­schmer­zen. Hier­über wird aber lei­der viel zu sel­ten gespro­chen. Es lohnt sich aber ver­schie­dene Haus­mit­tel aus­zu­pro­bie­ren, um die beste Methode für sich zu fin­den, um Regel­schmer­zen natür­lich lin­dern zu kön­nen. Auch bei stär­ke­ren Regel­schmer­zen sind Haus­mit­tel sinn­voll, da sie hof­fent­lich die Anzahl der ein­ge­nom­me­nen Schmerz­ta­blet­ten ver­rin­gern können.

Keine Lust mehr auf Schmerztabletten

Ich habe irgend­wann letz­tes Jahr für mich ent­schie­den, dass ich (soweit mög­lich) keine Schmerz­mit­tel mehr wäh­rend der Peri­ode neh­men möchte. Warum? Weil ich keine Lust mehr hatte, monat­lich irgend­wel­che Medi­ka­mente zu neh­men, nur damit ich in einer ‚per­fek­ten’ Welt wei­ter makel­los funk­tio­nie­ren kann. So schlimm waren meine Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den nicht, aber den­noch habe ich meist an den ers­ten bei­den Tagen mei­ner Peri­ode meh­rere Tablet­ten Buscopan (Schmerz­mit­tel) genom­men, um durch meine Regel­schmer­zen im All­tag nicht ein­ge­schränkt zu sein. Doch irgend­wann habe ich mich damit nicht mehr wohl gefühlt, regel­mä­ßig schmerz­stil­lende Medi­ka­mente ein­zu­neh­men – vor allem wenn es viel­leicht gar nicht unbe­dingt nötig ist. Medi­ka­mente brin­gen auch immer mög­li­che Neben­wir­kun­gen mit sich, über die wir uns oft gar nicht bewusst sind.

Regel­schmer­zen natür­lich lin­dern: Auf der Suche nach Alternativen

Ich habe also meine Suche nach Alter­na­ti­ven begon­nen, um meine Regel­schmer­zen natür­lich lin­dern zu kön­nen. Das Ziel war es, mei­nen Kör­per so gut es geht zu unter­stüt­zen. Und ich bin zu der Erkennt­nis gekom­men, dass mir per­sön­lich vor allem Wärme, Ruhe und Zeit für mich wäh­rend der Peri­ode gut tun und meine Schmer­zen fast ganz ver­schwin­den las­sen. Hier könnt ihr meine 7 bes­ten Tipps gegen Regel­schmer­zen nach­le­sen. Auch die Akzep­tanz mei­ner Peri­ode und Wert­schät­zung mei­nes Kör­pers spie­len hier eine große Rolle.

Akzep­tiere dei­nen Kör­per und deine Peri­ode so wie sie sind

Das ist viel­leicht leich­ter gesagt als getan. Aber eine lie­be­volle Wahr­neh­mung unse­res Kör­pers und auch unse­rer Peri­ode kann sich posi­tiv auf unser Wohl­be­fin­den aus­wir­ken. Mach dir bewusst, dass dein Kör­per dich nicht ärgern will, wenn er blu­tet, son­dern ledig­lich seine Funk­tion erfüllt. Manch­mal hilft es schon, eine andere, neue Per­spek­tive auf Dinge zu haben. Deine Mens­trua­tion bedeu­tet, dass du gesund bist und dein Kör­per funk­tio­niert – genau so wie es sein soll. Mach dir auch bewusst, was dein Kör­per eigent­lich gerade alles leis­tet und dass er auf Hoch­tou­ren arbei­tet, um deine Gebär­mut­ter­schleim­haut zügig wie­der abzu­tra­gen. Unter die­sem Aspekt ist es wahr­schein­lich okay, dass wir uns ein biss­chen schlap­per füh­len und leichte Beschwer­den haben. Nimm dei­nen Kör­per mit sei­nen Ver­än­de­run­gen an, anstatt gegen ihn und die Peri­ode zu kämp­fen. Du und dein Kör­per, ihr seid ein wun­der­ba­res Team, die für­ein­an­der sor­gen und auf­ein­an­der Rück­sicht neh­men sollten.

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Mehr Ruhe bei Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den, aber wie im Job?

Falls du dich fragst, wie ich das ohne Schmerz­ta­blet­ten bei einem klas­si­schen Büro-Job gemacht habe, gibt es eine ein­fa­che Ant­wort. Der Ver­zicht von Schmerz­ta­blet­ten wäh­rend der Peri­ode hatte eine grund­le­gende Folge: Ich habe mich auf der Arbeit manch­mal am ers­ten und zwei­ten Tag der Peri­ode krank gemel­det. Ich habe vor­her immer dar­auf geach­tet, soweit mög­lich, dass ich an die­sem Tag keine wich­ti­gen Ter­mine oder To-Dos habe. Oder eben auch schon mal Sachen vor­ge­ar­bei­tet oder etwas mit nach Hause genom­men. Man­che von mei­nen Tipps um Regel­schmer­zen natür­lich lin­dern zu kön­nen, eig­nen sich ehr­lich gesagt nicht so gut für den nor­ma­len Arbeits­all­tag – wes­we­gen ich ja für eine peri­oden­freund­li­che Unter­neh­mens­kul­tur plä­diere (hier und hier kannst du noch mehr zum Thema Mens­trua­tion am Arbeits­platz nach­le­sen). Ein paar Stun­den Rück­zug oder ein spon­ta­ner Tag im Bett sind lei­der mit den Job heut­zu­tage noch nicht so leicht vereinbar.

Kleine Ver­än­de­run­gen kön­nen große Ver­än­de­run­gen bewirken

Manch­mal hilft es aber auch, klei­ner anzu­fan­gen und auf der Arbeit alle paar Stun­den kurz für fünf Minu­ten spa­zie­ren zu gehen – viel­leicht müs­sen ohne­hin ein paar Pakete zur Post gebracht wer­den oder etwas aus einem ande­ren Gebäude abge­holt wer­den? Nutze diese kur­zen Mög­lich­kei­ten, um sanfte Bewe­gun­gen und fri­sche Luft in den Arbeits­all­tag zu inte­grie­ren. Den gan­zen Tag war­men, krampf­lö­sen­den Tee zu trin­ken, geht zum Glück von über­all aus. Gesunde Snacks, wie zum Bei­spiel Banane oder Nüsse, hel­fen bei Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den und kannst du super mit zur Arbeit neh­men. Auch Atem­übun­gen kön­nen zwi­schen­durch auf der Arbeit gemacht wer­den – ein­fach zwi­schen zwei Tele­fo­na­ten mal die Augen schlie­ßen und ein paar Minu­ten bewusst atmen und die Ruhe genießen.

Regel­schmer­zen natür­lich lin­dern: Mit Wärm­fla­sche im Büro?

Wenn du dir Tee­was­ser kochst, mach doch direkt etwas mehr. Denn Wärme hilft in jeg­li­cher Form bei Regel­schmer­zen. Eine Wärm­fla­sche im Büro erfor­dert am Anfang viel­leicht ein biss­chen Mut, lässt sich aber oft pro­blem­los in den sit­zen­den Arbeits­all­tag inte­grie­ren. Das öster­rei­chi­sche StartUp femitale bie­tet super Mög­lich­kei­ten, um seine Wärm­fla­sche immer pro­blem­los bei sich zu tra­gen und die Hände trotz­dem frei zu haben: einen Wär­me­schal und eine Jog­ging­hose, die extra dafür ent­wi­ckelt wur­den, dass eine 1,2kg schwere Wärm­fla­sche oder ein Kirsch­kern­kis­sen darin Platz haben. Und schön sehen die Pro­dukte auch noch aus – vor allem den Wär­me­schal kann sty­lisch aus­se­hen! Wer sagt denn, dass Wär­me­fla­schen nur zu Hause genutzt wer­den sollten?

Wie gehst du mit dei­nen Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den um?

Wie sieht dein All­tag wäh­rend der Peri­ode aus? Nimmst du regel­mä­ßig Schmerz­ta­blet­ten oder hast du natür­li­che Alter­na­ti­ven für dich ent­deckt? Und was machst du bei Peri­oden­schmer­zen auf der Arbeit? Erzählt uns von euren bes­ten Haus­mit­teln und Erfah­run­gen mit Regel­schmer­zen. Wir freuen uns auf eure Geschich­ten und Tipps!

Hin­weis: Bei schwe­ren Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den, die dei­nen All­tag ein­schrän­ken, ist eine ärzt­li­che Unter­su­chung wich­tig! Lass dich lie­ber ein­mal zu viel als ein­mal zu wenig untersuchen!

Britta 
Co-Foun­de­rin Vulvani / | britta@vulvani.com | Web­site | + posts

Britta Wiebe ist die Co-Grün­de­rin von Vul­vani. Am liebs­ten recher­chiert, schreibt und kon­zi­piert sie den gan­zen Tag neue Arti­kel oder inno­va­tive Bil­dungs­for­mate rund um Mens­trua­tion. Wenn sie nicht in der wei­ten Welt unter­wegs ist, genießt sie ihre Zeit mit lie­ben Men­schen im schö­nen Hamburg.

Veröffentlicht am 27. Oktober 2020
Von Britta
Britta Wiebe is the co-founder of Vulvani. She loves researching, writing and designing new articles or innovative educational concepts about menstruation all day long. When she is not travelling the world, she enjoys spending time with her loved ones in the beautiful city of Hamburg in Germany.

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